Frantoio Neri, Umbria
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Geschichte und Legende der Olive

Der Olivenbaum war eine der ersten Pflanzen, die angebaut wurden. Sein Vorkommen läßt sich zurückverfolgen bis in die Epoche des Paläolithikum, ca zwölftausend Jahre vor Chirstus.

Die Heimat des Olivenbaums ist die Gegend zwischen Armenien, Turkestan und dem Pamir. Aus dieser Gegend kommend, sich nach Westen ausbreitend, hat er sich im ganzen Mittelmeergebiet verbreitet.
Dreitausend Jahre vor Christus erreichte er bereits kultiviert Phönizien und Palestina. Die Juden verwendeten Olivenöl für die ewig brennende Lampe des heiligen Tabernakel.

Auch die Ägypter praktizierten die Olivenkultivation, sowohl zu Nahrungszwecken als auch zur Herstellung von Kosmetikartikeln und Parfüms. Nach Italien wurde der Olivenbaum durch griechische Kolonisten gebracht. In allen mediterranen Kulturen wurde er zum Symbol des Friedens, der Weisheit und des Wohlstands. Er charakterisiert die prächtigen Regionen des Südens und grünt auf unnachahmbare Weise die Hügel der mediterranen Welt.

Umbrien und die Toskana sind voll von wunderschönen jahrhundertealten Olivenbäumen mit ihren gewundenen Stämmen. Aus dieser Pflanze, die in gewisser Weise als heilig betrachtet wird, gewinnt man das Öl - wertvolle und nahrhafte Würze, die durch Zufall in vergangener Zeit beim Zerquetschen einer Handvoll Oliven entdeckt wurde. Heute sind sowohl der Olivenbaum als auch seine Frucht, das kostbare Olivenöl, zu wesentlichen Elementen der mediterranen Kultur geworden und ernten Aufsehen erregenden Erfolg in der ganzen Welt.

Die Olive
Umbrischer Olivenbaum
Frantoio Neri Nilo. Via del Monte, 06058 Grutti di Gualdo Cattaneo (PERUGIA) Tel 0742-98244 Fax 0742-98244