Geschichte
und Legende der Olive
Der Olivenbaum war eine der ersten Pflanzen, die angebaut
wurden. Sein Vorkommen läßt sich zurückverfolgen
bis in die Epoche des Paläolithikum, ca zwölftausend Jahre
vor Chirstus.
Die Heimat des Olivenbaums ist die Gegend zwischen
Armenien, Turkestan und dem Pamir. Aus dieser Gegend kommend, sich
nach Westen ausbreitend, hat er sich im ganzen Mittelmeergebiet
verbreitet.
Dreitausend Jahre vor Christus erreichte er bereits kultiviert Phönizien
und Palestina. Die Juden verwendeten Olivenöl für die
ewig brennende Lampe des heiligen Tabernakel.
Auch die Ägypter praktizierten die Olivenkultivation,
sowohl zu Nahrungszwecken als auch zur Herstellung von Kosmetikartikeln
und Parfüms. Nach Italien wurde der Olivenbaum durch griechische
Kolonisten gebracht. In allen mediterranen Kulturen wurde er zum
Symbol des Friedens, der Weisheit und des Wohlstands. Er charakterisiert
die prächtigen Regionen des Südens und grünt auf
unnachahmbare Weise die Hügel der mediterranen Welt.
Umbrien und die Toskana sind voll von wunderschönen
jahrhundertealten Olivenbäumen mit ihren gewundenen Stämmen.
Aus dieser Pflanze, die in gewisser Weise als heilig betrachtet
wird, gewinnt man das Öl - wertvolle und nahrhafte Würze,
die durch Zufall in vergangener Zeit beim Zerquetschen einer Handvoll
Oliven entdeckt wurde. Heute sind sowohl der Olivenbaum als auch
seine Frucht, das kostbare Olivenöl, zu wesentlichen Elementen
der mediterranen Kultur geworden und ernten Aufsehen erregenden
Erfolg in der ganzen Welt.
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